Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, indem wir versuchen, die vor Ort handelnden Personen zu ermutigen und zu vernetzen. Wir verstehen uns dabei als »Scharnier« zwischen Betroffenen und Engagierten, sowie zu weiteren Fachstellen, beispielsweise der Opfer- oder Elternberatung. Außerdem analysieren und dokumentieren wir rechtsextreme Vorkommnisse und Strukturen.

Mit Vorträgen und Diskussionen, bei Fortbildungen und mit unseren Veröffentlichungen sensibilisieren wir für Entwicklungen, die das demokratische Miteinander gefährden – nicht zuletzt auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft.

Falls Sie in Ihrer Kommune, in der Schule, in Vereinen oder, einfach gesagt, in Ihrem Umfeld, rechtsextreme Tendenzen oder Aktivitäten feststellen, sprechen Sie uns bitte an.

Meldungen

'Gegen Gewalt und Hetze - Geflüchtete schützen, Handlungsstrategien entwickeln'- OWL-weites Austausch- und Vernetzungstreffen für Menschen, die Geflüchtete unterstützen

Samstag, 19. November 2016 von 10:00 Uhr - 15:00 Uhr, Bürger*innenwache, Rolandstr. 16, 33615 Bielefeld

Nahezu täglich werden Geflüchtete in Deutschland Opfer von rassistischen
Beleidigungen und Demütigungen, von tätlichen Übergriffen und lebensbedrohlicher
Gewalt. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass es bei den zahlreichen
Brandanschlägen, die in den vergangenen Monaten auch in OWL auf Unterkünfte für
Geflüchtete stattgefunden haben, bislang keine Todesopfer gab.

Es ist höchste Zeit, etwas gegen rassistische Hetze und Gewalt zu tun.
Alle Menschen, die diese Einschätzung teilen, sich in OWL in Initiativen für Geflüchtete
engagieren oder individuelle Unterstützungshilfen leisten, sind daher herzlich
eingeladen, an dem Austausch- und Vernetzungstreffen „Gegen Gewalt und Hetze -
Geflüchtete schützen, Handlungsstrategien entwickeln“ teilzunehmen.

Die Veranstaltung dient zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch
und zur Diskussion der Frage wie die Sicherheit von Geflüchteten verbessert werden
kann.

 

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Podiumsveranstaltung: Einzeltäter*innen, Mitläufer*innen, besorgte Bürger*innen? Zur Nichtthematisierung rassistischer Gewalt.

Mittwoch | 28.09.2016 | 18:00 Uhr
Begegnugsstätte E-Werk | Raum Petershagen
Hermannstraße 21 | 32423 Minden

 

Fast täglich geschehen rassistische Gewalttaten in Deutschland. Für die Täter_innen bleiben sie meist folgenlos. Die strafrechtliche Aufklärungsquote ist gering. Nicht nur in den polizeilichen Ermittlungen auch in Gerichtsverfahren werden rassistische Motive oft ausgeblendet oder verharmlost und die Tat somit entpolitisiert. Alkoholkonsum, private Probleme oder „nachvollziehbare Besorgnis“ dienen oft als Erklärung für rassistische Übergriffe. Die Perspektive der Opfer und die Auswirkungen auf die Betroffenen solcher Gewalttaten werden oft nicht berücksichtigt.

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5. "Schule ohne Rassismus" Schüler*innen-Wochenende in OWL

Es ist endlich wieder so weit! Am 24. und 25. Juni 2016 findet das 5. Schüler*innen-Wochenende statt.

Zu diesem Wochenende sind alle Schüler*innen des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aus OWL eingeladen.


Das Ziel des Wochenendes ist es, uns untereinander Austausch und in verschiedenen Workshops mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung auseinander zu setzen und Anregungen für die SOR-Arbeit an der eigenen Schule zu sammeln.


Mehr Informationen und das Programm findet ihr im Flyer:

Ihr könnt Euch bis zum 20.05.2016 anmelden unter "schuleohnerassismusowl@gmail.com"

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Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold ist Arbeit und Leben DGB/VHS im Kreis Herford.

Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.