Meldungen

“Dagegen! Und dann…?!” – 6. Workshoptagung

WutbürgerInnen von rechts? “Patrioten”, “Reichsbürger” und “besorgte Eltern” als Herausforderung für die Zivilgesellschaft

26. September 2015, Zentrum Altenberg in Oberhausen

Die neuen Bewegungen am rechten Rand werfen zahlreiche Fragen auf. Wie können diese Initiativen eingeordnet werden? Handelt es sich bei den “WutbürgerInnen von rechts” lediglich um eine kurzfristige Erscheinung? Oder sind diese Bewegungen Ausdruck eines Rechtsrucks, der sich vor allem in der “Mitte der Gesellschaft” vollzogen hat? Und nicht zuletzt: Wie sollen und wie können zivilgesellschaftliche Bündnisse und Initiativen auf diese Entwicklungen reagieren? Sind die Strategien, die sich bei den Protesten gegen Neonazi-Aufmärsche bewährt haben auch für diese Anlässe geeignet? Welche Möglichkeiten gibt es darüber hinaus, der scheinbaren “Normalisierung” extrem rechter Diskurse, eigene demokratische und rassismuskritische Haltungen entgegenzusetzen?

Mit der Workshoptagung möchte die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW dazu beitragen, Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden. Dabei stehen, wie schon in den vergangenen Jahren, der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen und mit den Teilnehmenden im Mittelpunkt. In vertiefenden Workshops wollen wir uns zudem intensiver mit einzelnen Strömungen und Aspekten der Bewegungen am rechten Rand befassen, um gemeinsam Ideen für Gegenstrategien zu sammeln.

Weitere Informationen zu Inhalten und zur Anmeldung finden Sie im Flayer:

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RechtsRock Konzert in Bad Driburg

Am Samstag den 23. Mai sollte in Bad Driburg ein Konzert der Bremer Hooligan Band „Kategorie C“ stattfinden. Die Festhalle in dem kleinen Dorf Neuenheerse war unter dem Vorwand, dort einen Geburtstag feiern zu wollen, angemietet worden. Der Bürgermeister von Bad Driburg untersagte das Konzert, daraufhin wurde die Veranstaltung von der Polizei beendet.

Bericht auf NRW rechtsaußen

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15 Jahre Wehrhahn - Bombenanschlag in Düsseldorf

Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Reihe "INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf"

Dienstag, 26. Mai 2015, 20.00 bis 22.30 Uhr
Kulturzentrum ZAKK,
Fichtenstr. 40, Düsseldorf

Am 27. Juli 2000 explodierte auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn ein professionell, aber nicht industriell gefertigter Sprengsatz, zehn Menschen, unter ihnen sechs jüdische AuswandererInnen aus Ländern der ehemaligen UDSSR, wurden – teilweise schwer – verletzt.

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Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold ist Arbeit und Leben DGB/VHS im Kreis Herford.

Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.